zurück 20.01.2012

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Schlüchtern

Bericht Kinzigtal Nachrichten

Jugendgruppenausschuss gewählt

 

 

Jahresbilanz zogen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Schlüchtern zusammen mit weiteren

Gästen während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrstützpunkt.

 

Die Neuwahl eines Jugendgruppenausschusses stand im Mittelpunkt der Jahresversammlung des

Schlüchterner Wehrnachwuchses. Für den verhinderten Jugendfeuerwehrwart Thomas Junk oblag

Stellvertreter Michael Kreß die Leitung der Zusammenkunft. Wie er erläutert, stehe der Gruppenausschuss für

die gesamte Jugendgruppe und habe die Aufgabe, den Jugendfeuerwehrwart und die Ausbilder in allen Belangen

zu unterstützen.

 

Der im vergangenen Jahr neu gewählte Florian Betke wurde jetzt einstimmig im Amt des Jugendsprechers

bestätigt, ebenso Schriftführerin Natalie Möller und Kassenwartin Ramona Müller. Zum Beisitzer wurde

Niklas Hachulla gewählt. Als Jugendbetreuer für 2012 stellte Michael Kreß, Sabrina Strott und Judith Müller vor.

 

Schriftführerin Natalie Möller trug den Tätigkeitsbericht vor. Daraus ging hervor, dass der

Jugendfeuerwehr Schlüchtern zurzeit 21 Mitglieder (19 Jungen und zwei Mädchen) im Alter zwischen

zehn und 17 Jahren angehören. Fünf Austritte stehen zwei Zugängen gegenüber.

Martin Hartmann und Alexander Belakov scheiden aus Altersgründen aus der Jugendfeuerwehr aus

und werden in die Einsatzabteilung der Stützpunktwehr übernommen.

 

Vielfältige feuerwehrtechnische Ausbildung, allgemeine Jugendarbeit sowie die unterschiedlichsten

Unternehmungen standen auf dem Programm der jungen Blauröcke. Teilgenommen wurde an mehreren

Wettbewerben, unter anderem an der Stadtmeisterschaft sowie am Unterverbandsentscheid. Mit dabei war

der Schlüchterner Wehrnachwuchs auch beim Florianstag und beim Zeltlager des Unterverbandes sowie am

Schulfest der Schlüchterner Bergwinkel-Grundschule. Besonders interessant war zusammen mit dem Jugend-Rotkreuz

eine Besichtigung des Bahn-Rettungszuges in Fulda. Mitgewirkt haben die jungen Leute auch bei der

Bewirtschaftung der Löschbude am Kalten Markt.

 

Die Bedeutung der Jugendarbeit hob der Schlüchterner Wehrvorsitzende Johannes Fehl ebenso hervor

wie auch Stützpunktwehrführer Jens Orth. Ein Grußwort sprach auch der stellvertretende

Stadtbrandinspektor Werner Kreß.

 

Wie die Schlüchterner Jugendfeuerwehrverantwortlichen hervor heben, sind stets neue Jungen und Mädchen

ab dem 10. Lebensjahr willkommen.

 

Gruppenstunden sind jeden Freitag, 19 Uhr, im Feuerwehrstützpunkt.

 

Der neu gewählte Gruppenausschuss der Jugendfeuerwehr Schlüchtern:

Niklas Hachulla, Florian Betke, Ramona Müller, Natalie Möller, Sabrina Strott, Michael Kreß.

Es fehlen: Jugendfeuerwehrwart Thomas Junk und Jugendbetreuerin Judith Müller

 

 

 

 

Bericht Bergwinkel-Wochenbote

Über 1100 Stunden in der Jugendarbeit geleistet

 

Die Jugendfeuerwehr Schlüchtern konnte zum Jahresende die stolze Zahl von 21 Mitgliedern, darunter 19 Jungen und 2 Mädchen, verbuchen. Um diese positive Bilanz genauer vorstellen zu können, veranstaltete die Jugendfeuerwehr Schlüchtern im Feuerwehrstützpunkt die alljährliche Jahreshauptversammlung.

 

Stellvertretender Jugendfeuerwehrwart Michael Kreß begrüßte die Jugendfeuerwehrmitglieder und freute sich, dass außerdem so viele Gäste den Weg zur Feuerwehr Schlüchtern gefunden haben. Unter den Gästen weilten Vereinsvorsitzender Johannes Fehl, Wehrführer Jens Ort, stellvertretender Stadtbrandinspektor Werner Kreß, die Eltern der Jugendfeuerwehrmitglieder und von der Ortsvereinigung Schlüchtern des Deutschen Roten Kreuzes die Jugendrotkreuzleiterinnen Julia Drebert und Antje Christiner.

 

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Neuwahl des Jugendausschusses, den die Jugendlichen selbst wählen dürfen. Dieser vertritt für ein Jahr die Gruppe nach außen. Jugendsprecher wurde auch in diesem Jahr Florian Betke. Ramona Müller erhält wieder das Amt der Kassiererin und Natalie Möller übt weiterhin das Amt der Schriftführerin aus. Beisitzer wurde erstmals Niklas Hachulla. Desweiteren bedankte sich Michael Kreß bei den beiden Betreuerinnen Sabrina Strott und Judith Müller.

 

Insgesamt leisteten die Jugendlichen rund 1100 ehrenamtliche Stunden. Auf dem Plan standen feuerwehrtechnische Ausbildungen, allgemeine Jugendarbeit, Zeltlager und Freizeiten. Ebenfalls wurde in der Bornwiesenturnhalle in Schlüchtern an der Kletterwand geklettert und der Holiday Park in Hassloch besucht. Im letzten Jahr nahmen viele Jugendliche wieder am Florianstag in Hohenzell sowie am Zeltlager des Unterverbandes in Landenhausen teil. Die Mithilfe in der Löschbude am Kalten Markt war für den Verein eine große Unterstützung. Desweiteren wurde zur Grillhütte zum Hutzelfeuer der Feuerwehr Niederzell gewandert und mit dem Jugendrotkreuz Schlüchtern der Rettungszug in Fulda besichtigt. Am Schulfest der Bergwinkel Grundschule zeigte sich die Jugendfeuerwehr mit verschiedenen Löschübungen für Kinder. Das richtige Absetzen des Notrufes wurde ebenfalls erklärt. Im Anschluss fand die Verabschiedung in die Sommerferien am Acis-Brunnen statt.

 

Unter anderem nahm die Jugendfeuerwehr Schlüchtern am offenen Pokalwettbewerb in Sterbfritz teil. Der Unterverbandswettbewerb mit Stadtmeisterschaft, an dem auch wieder motivierte Schlüchterner Jugendfeuerwehrmitglieder teilnahmen, fand letztes Jahr in Seidenroth statt. Der Feuerwehrmarsch in Steinau wurde ebenfalls begleitet und die Stadtmeisterschaft Schlüchtern mit Pokalwettbewerb fand in Vollmerz statt.

Vorsitzender Johannes Fehl lobte die Jugendlichen und versicherte ihnen, dass der Verein auch weiterhin hinter seinem Nachwuchs stehen wird. Er selbst sei bis März auf Abschiedstour, da er bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schlüchtern nicht mehr zur Wiederwahl antreten würde. Stellvertretender Stadtbrandinspektor Werner Kreß wünschte der Jugendfeuerwehr Schlüchtern weiterhin eine solche Beständigkeit. Jugendrotkreuzleiterin Julia Drebert ist froh, eine kameradschaftliche Zusammenarbeit auch in der Jugendarbeit verbuchen zu können und bedankte sich für diese.